Horst Schroeder

Herzlich Willkommen!

Vorliegende Website handelt von zwei Personen: von Oscar Wilde, dem berühmten anglo-irischen Autor, und von Max Meyerfeld, einem heute fast völlig in Vergessenheit geratenen deutsch-jüdischen Übersetzer (Wilde, George Moore, Galsworthy, Synge), Berliner Theaterkritiker der Neuen Zürcher Zeitung und Buchrezensenten (1875-1940). Der Oscar Wilde-Teil ist in englischer Sprache abgefaßt und ist abgeschlossen, der Meyerfeld-Teil ist auf deutsch geschrieben, befindet sich noch im Aufbau und wird in unregelmäßigen Abständen erweitert bzw. aktualisiert. (Ob er jemals abgeschlossen wird, steht dahin und ist angesichts der schwierigen Quellenlage eher unwahrscheinlich.) Der Schwerpunkt der Ausführungen liegt bei Max Meyerfeld.

Wie die Website insgesamt, so sind auch die beiden Teilbereiche zweigeteilt. Der erste der beiden Unterpunkte zum Thema Oscar Wilde ist ein Link, der die Konzeption meines Buches Additions and Corrections to Richard Ellmann’s OSCAR WILDE (zweite erweiterte Auflage 2002) im einzelnen vorstellt, zwei Rezensionen dieser Veröffentlichung abdruckt sowie Bezugsmöglichkeiten nennt. Bei dem anderen Unterpunkt, betitelt „The ‚Definitive’ Edition of Oscar Wilde’s De Profundis”, handelt es sich um eine Kritik aus dem Jahr 2005 an der bei Oxford University Press erschienenen Ausgabe von Wildes berühmtem Gefängnisbrief, die mit ebendiesem Anspruch aufgetreten ist. (In leicht überarbeiteter Form findet sich die Kritik abgedruckt in der Zeitschrift The Wildean [Nr. 28, Januar 2006, S. 79-83], wo sie die Überschrift trägt „The Importance of Reading Max [Meyerfeld]”.)

Die Buchbesprechung leitet über zu dem zweiten Bereich der Website. Hier wird so verfahren, daß zunächst in einem fortlaufenden Text das Leben und Werk Max Meyerfelds geschildert wird. Diese Darstellung wird ergänzt durch eine systematische Bibliographie (geordnet nach selbständigen und unselbständigen Publikationen etc.) von Meyerfelds Veröffentlichungen. Von einigen Ausnahmen abgesehen – insbesondere die NS-Zeit betreffend – ist die Bibliographie nicht weiter kommentiert, da sie zum einen nicht weiter erklärungsbedürftig ist und weil zum andern im fortlaufenden Text bereits häufig auf sie Bezug genommen wird.

Aus arbeitsökonomischen Gründen ist es leider nicht anders möglich, als die Arbeit an der Bibliographie mit Meyerfelds Theaterkritiken zu beginnen, und zwar aus den Jahren 1928/29 – 1933/34, um von hier aus die Zeit davor und die Zeit danach anzugehen und die Untersuchung auf die anderen Arbeitsfelder auszudehnen (Übersetzungen, Buchbesprechungen etc.).

Zum besseren Verständnis sei noch angemerkt, daß die bei den Theaterkritiken genannten Daten sich immer auf die Premiere beziehen und daß auf sie auch dort zurückgegriffen wird, wo wir wissen, daß Meyerfeld eine bestimmte Aufführung an einem anderen Tag besucht hat: dieses Verfahren dürfte es erleichtern, Meyerfelds Rezensionen mit denen anderer Kritiker (wie Alfred Kerr, Herbert Jhering etc.) zu vergleichen.

 

 

 

zuletzt aktualisiert: 03.03.14